Autor: Dr. Anne Karrass
Nach nicht einmal zweimonatigen Verhandlungen einigten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs – mit Ausnahme von Großbritannien und Tschechien – am 30. Januar dieses Jahres auf einen neuen zwischenstaatlichen Vertrag zur verstärkten haushalts- und wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit. Die Meinungen, wie dieser Fiskalvertrag einzuschätzen ist, gehen weit auseinander.
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siehe auch: http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/120203_Anne_Karrass_Fiskalvertrag_Details.pdf
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Mittel gekürzt: Alle Politiker loben das Burg-Projekt, doch jetzt steht es auf der Kippe / Frauen lernen, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen
Autor: Kirsten Pieper
25.02.2012 – Seit drei Jahren hilft das Burg-Projekt in Offenburg Frauen, die in schwierigen Lebenslagen sind. Doch weil der Bund dem Landkreis für solche Projekte Gelder gestrichen hat, hängt das Fortbestehen am seidenen Faden. Für die Frauen gäbe es keine Alternative: Sie würden wieder auf der Straße landen. Dabei wird die Einzigartigkeit des Projektes von allen Seiten gelobt.
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Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung "Von Wyhl bis Fukushima – die Krux mit der Atomkraft", die am Samstag, dem 10. März, um 20 Uhr im KiK in Offenburg stattfindet. Am Vorabend des Fukushima-Gedenktags wollen wir uns mit Geschichte und Bedeutung der Atomkraftnutzung beschäftigen. Roland Burkhart aus Waldkirch wird den Film "S’ Weschpenäscht" vorführen, den er mit Liedern aus Wyhls Zeiten, begleitet auf der Gitarre, umrahmt.
Bürgerinitiative Umweltschutz Offenburg e.V. (BUO)
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Autor: Christoph Butterwegge
Am 22. Februar 2002 richtete die rot-grüne Regierung eine Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ ein, die Peter Hartz, seinerzeit Personalvorstandsmitglied der Volkswagen AG, leitete und eigentlich nur Vorschläge zur Organisationsreform der Bundesanstalt für Arbeit (Umwandlung der Nürnberger Behörde in eine moderne Dienstleistungsagentur) machen sollte. Nachdem diese wegen gefälschter Vermittlungsbilanzen ins Kreuzfeuer der Kritik geraten war, nutzten die sozialdemokratischen und bündnisgrünen „Modernisierer“ den Skandal, um den von ihnen beklagten „Reformstau“ auf dem Arbeitsmarkt aufzulösen.
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Der brasilianische Befreiungstheologe Frei Betto kritisiert die europäische Wirtschaftsdiktatur. Die großen Herausforderungen der Armut und ökologischen Zerstörung bleiben unbeantwortet.
Havanna. In den 27 Ländern der Europäischen Union sind bereits 115 Millionen Menschen, also fast 25 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen und weitere 150 Millionen Einwohner von Armut bedroht. In Spanien beläuft sich die Arbeitslosenquote auf 22,8 Prozent. Griechenland und Italien sind einer blanken Intervention ausgesetzt und werden von Premierministern regiert, die vom IWF ausgesucht worden sind. Irland und Portugal sind insolvent. In Belgien und Großbritannien bestätigen die Straßenproteste, dass "die Feier vorbei ist". … weiter >
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isw – Fred Schmid
Glaubt man den Regierenden, dann befinden sich EU und Eurozone nach dem tiefen Kriseneinbruch im Jahre 2009 seit 2010 im Konjunkturaufschwung. Doch aufwärts geht es auf der einen Seite, mit Konzernprofiten und dem Geldreichtum der Millionäre, auf der anderen Seite aber mit Arbeitslosigkeit und Armut.
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Der Sparkurs in Griechenland wirkt: Jeder zweite Jugendliche ist mittlerweile arbeitslos, in den Straßen Athens herrscht Bürgerkrieg, Obdachlosigkeit und Selbstmordrate steigen. Doch Berlin und den Getreuen bei EU und IWF genügt das nicht. Sie attackieren jetzt auch die Tarifautonomie – das Recht, ohne staatliche Eingriffe Vereinbarungen über Arbeitsbedingungen und Löhne abzuschließen. Schäuble stellt sogar demokratische Neuwahlen in Griechenland in Frage. Erst soll die jetzige Regierung den Angriff auf Arbeitnehmerrechte durchboxen, dann dürfen die Griechen Demokratie spielen. Sonst fließen die Hilfskredite nicht. Demokratie oder Geld – so simpel ist die Logik aus Berlin.
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und es reicht noch immer nicht!
Autor: Argiris Panagopoulos
Übersetzung Il Manifesto v. 14.02.2012
Premierminister Papadimos kündigt für April Neuwahlen an. Die Situation ist sowohl auf der Straße wie unter den zerstrittenen Regierungsparteien sehr angespannt. Es gab hunderte verwundete Demonstranten und Polizisten während der Zusammenstöße am vergangenen Sonntag. Der deutsch-europäische Druck jedoch hält an und wird verstärkt: “Man braucht weitere schriftliche Vereinbarungen”.
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- Polemik gegen den Sozialstaat und seine kritischen Liebhaber –
Vortrag, Hamburg 26.01.2012, Prof. Dr. Albert Krölls
Die TAZ bezeichnet ihn genüsslich als einen “Feind der freiheitlich demokratischen Grundordnung”, leider gibt es nur noch wenige dieser “Verfassungsfeinde”, die eine -nicht nur- für die Erwerbslosenbewegung brauchbare Analyse zum so oft beschworenen “Sozialstaat abliefern. Prof. Kölls hat einen Lehrauftrag an der Evangelischen Hochschule für Sozialarbeit in Hamburg und begleitet ein Forschungsprojekt zum Umbau des Sozialstaates durch Hartz IV.
Ein absolutes Muss zum Lesen für “Sozialarbeiter/Innen”
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